|
Saladin und der 3. Kreuzzug des englischen König Richard I. Löwenherz
Am 29. Oktober 1187 rief Papst Gregor VIII. in einer Enzyklika zum 3. Kreuzzug auf. Die drei bedeutendsten europäischen Monarchen König Richard I. Löwenherz, Kaiser Friedrich I. Babarossa und der französische König Philipp II. leisteten ihm Folge. Sie stellten das größte Kreuzfahrer Heer seit 1096 zusammen. Nach zwei großen Siegen über die Muslime bei Philomelion (heute Akshir) und Ikonion (heute Konya) ertrank Kaiser Friedrich I. Babarosssa am 10. Juni 1190 beim Baden im Fluss Saleph (heute Göksu, Türkei). Entmutigt zog das deutsche Heer bis auf ein paar wenige Berufene nach Deutschland zurück. König Richard I. Löwenherz und König Philipp II. eroberten nach langer Belagerung 1191 AKKO, Stadt in Israel, am Mittelmehr bei Haifa. Nach einem Streit zwischen dem französischen König Philipp II und König Richard I. Löwenherz zog das französische Heer zurück nach Frankreich. König Richard I. Löwenherz errang zwar noch einem Sieg über Saladin, musste aber trotz des Sieges einen Waffenstillstand aushandeln. Somit war der Kreuzzug praktisch ergebnislos beendet worden. Im Jahr 1192 machte sich dann, das durch Kampf und Krankheit stark dezimierte englische Heer auf den Heimweg. Aus geschichtlich unklaren Gründen wurde König Richard I. Löwenherz in Österreich von Herzog Leopold V. auf Burg Trifels gefangen genommen. Ihres Königs beraubt, zogen einzelne Truppenteile über Deutschland(Streit mit Frankreich) nach England zurück.
Ein Trupp englischen Kreuzritter, in deren Gefolge noch einige deutsche Kreuzritter waren, zog 1193 von Mainz kommend durch den Hunsrück in Richtung Mosel zur Marienburg. Von dort war ein deutscher Ritter in den Kreuzzug gesandt worden. Er lud seine englischen Kameraden zu einer längeren Rast ein. Angetan von den herrlichen Moselhängen, dem guten Wein sowie von den schönen Töchtern der umliegenden Ansiedlungen wurde ein englischer Kreuzfahrer namens GIBBERT ansässig. Der Kreuzfahrer heiratete in Pünderich und nahm sich sich des Wein- und Ackerbaus an.
Sein Sohn wurde 2 Jahrzehnte im Jahr 1214 als Weinbauer in die amtlichen Bücher eintragen.
In den ältesten Geschichtsbüchern von Nottingham, England wird der Name Gibbert erwähnt. Sie gehören dort zu den ältesten namentlich erwähnten Familien in England.
|